Ein Bericht von Henry Majaura.

Erbformel

Weiße mit roten Augen a.../a...

Fachmännische Betrachtung

Weiße Widder (a.../a...) gehören wiederum zu den altbekannten Kaninchenrassen. Spricht man von weißen Widdern, dann sind allgemein die Rotaugen (Albinos) gemeint. Ihren ersten Boom erlebten sie zur Zeit des Wirtschaftsrassenrummels im 3. Reich. Damals waren sie neben den Grauen die einzige anerkannte Wirtschaftsrasse aus dem Spektrum der Großen Rassen.

Einen zweiten Boom erlebten sie immerhin der 60er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, als insbesondere in der damaligen DDR die Zucht weißer Kaninchenrassen wegen der für die verarbeitende Industrie angeblich interessanteren Felle besonders  propagiert wurde. Heute ist der Farbenschlag nicht mehr die große Bedeutung. Dennoch halten ihm viele namhafte Widderzüchter nach wie vor die Treue.

Größe, Körperform und Rassentyp überzeugen in der Regel, wenngleich ein Teil der Tiere etwas gestreckt wirkt und Verbesserungen im Schulterbereich durchaus vertragen könnte. Die Köpfe sind überwiegend typisch und die Behänge gefallen durchweg ihre Länge. Hin und wieder stört ein etwas schwächere Struktur oder auch eine etwas schwache Ohrenbehaarung das Gesamtbild. Hauptproblem ist nun bereits seit Jahren die Behaarung. Sie ist überwiegend etwas lang und vertrüge in den meisten Fällen eine größere Dichte. Da es farblich keinerlei Probleme in der Zucht gibt, ist der Frabenschlag besonders für alle geeignet, die sich züchterisch besonders den leistungsbezogenen und typseitigen Merkmalen und der Behaarung widmen möchten.

Historie des Widderkaninchen

Die Herkunft des Widderkaninchens ist umstritten.

Die ältere und die neuere Literatur über das französische Widderkaninchen sind sehr spärlich.

Rassebeschreibung

Siehe: ZDRK - Standard von 2004 und Europa - Standard 2012

Auszug aus "Der Kleintier-Züchter" Nr.2/2003 Bericht von Henry Majaura. Das Bildmaterial stellte die AG der Widderzüchter zur Verfügung.

Wir danken Henry Majaura und Wolfgang Jensen für ihre Mitarbeit.

Für Ergänzungen oder weitere Hinweise sind wir sehr dankbar

Das Copyright für diesen Bericht liegt bei dem Züchter Henry Majaura bzw. der Arbeitsgemeinschaft der Widderzüchter.

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