Ein Bericht von Henry Majaura.

Erbformel

Schwarze ABCDg/ABCDg

Fachmännische Betrachtung

Schwarze haben in zwischen ihren gefestigten Züchterstamm. Noch zu Beginn der 60- Jahre des letzten Jahrhunderts waren sie kaum anzutreffen. Doch plötzlich auch mit der Renaissance gescheckten Widder, wurden sie beliebter, sodass sie seit 40 Jahren nunmehr beinahe jede Großschau bereichern. Zur Genetik ist im vorgegangenen Abschnitt einiges gesagt worden. Auch hier gilt es, vor jedem Neukauf sorgfältig zu prüfen, welchen Genotyp das ausgewählte Tier in sich trägt. Das geht am besten, wenn man den jeweiligen Zuchtfreund an seiner Anlage besucht.

Schwarze deutsche Widder leben immer ein wenig im Nachteil der optisch schlank machenden Farbe. Schattierte oder halbdunkle Farben bringen den Typ besser zur Geltung. Das sollte auch bei der Bewertung entsprechend berücksichtigt werden. In den Anfangsjahren ihrer Widerentstehung bis hinein in die 80- Jahre konnte man ihnen durchaus eine ansprechende Behaarungsstruktur nachsagen. Leider ist vielfach nicht mehr viel davon übrig um die Haare sind dann stumpf, lang und von schwacher Struktur. Aber wenn alle Züchter an nur einer Zuchtlinie hängen, dann kann sich keine anderweitige Hilfe einstellen, daher scheint man momentan tüchtig in der Sackgasse zu stecken. Sowohl die Club-Vergleichsschau als auch die Bundesschauen konnten hier kein befriedigendes Bild liefern.

Da ich im letzten Winter aus Süddeutschland Tiere mit einer Behaarungsstruktur bezog, die mich an längst vergangene Zeiten erinnerte und die denen der besten Wildgrauen in nichts nachsteht, ist das zumindest ein Zeichen dafür, das es sie noch gibt, die vollgriffigen Behaarungen der Schwarzen Widder. Allerdings, es muss natürlich eingewandt werden, einer optischen Aufwertung des bereits schlank gemachten Widdertyps wirkt das abermals entgegen. Die Typ-Positionen "Kopfbildung" und "Behang" überzeugen bei diesem Farbschlag vollends. Unbedingt ist auf weiße Durchsetzung zu achten, besonders wenn eng mit Zuchten schwarz-weiß gescheckter Widder zusammengearbeitet wird. Die Konzentration auf die Mantelzeichnung als dominierendes Merkmal in der Position 6 lässt die Farbreinheit hin und wieder etwas in den Hintergrund der Aufmerksamkeit treten.

Historie des Widderkaninchen

Die Herkunft des Widderkaninchens ist umstritten.

Die ältere und die neuere Literatur über das französische Widderkaninchen sind sehr spärlich.

Rassebeschreibung

Siehe: ZDRK - Standard von 2004 und Europa - Standard 2012

Auszug aus "Der Kleintier-Züchter" Nr.2/2003 Bericht von Henry Majaura. Das Bildmaterial stellte die AG der Widderzüchter zur Verfügung.

Wir danken Zuchtfreund Henry Majaura und Wolfgang Jensen für ihre Mitarbeit. 

Für Ergänzungen oder weitere Hinweise sind wir sehr dankbar

Das Copyright für diesen Bericht liegt bei dem Züchter Henry Majaura bzw. der Arbeitsgemeinschaft der Widderzüchter.

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