Ein Bericht von Henry Majaura.

Erbformel

Gelbwildfarbige AbCDG/AbCDG

Fachmännische Betrachtung

Gelbe (gelbwildfarbige) Widder (AbCDG/AbCDG) gehören zu den ursprünglich gezüchteten Farbenschlägen, die bereits lange vor der Wende in das 20. Jahrhundert bekannt waren. Ihre Deckfarbe harmoniert in wunderbarer Art und Weise mit dem blockigen, massigen Typ der Deutschen Widder. Leider ist ihr Verbreitung heute sehr begrenzt und es gelangen nur wenige Tiere zu den großen Ausstellungen.

Ich habe diesen Farbenschlag als sehr typisch mit ausgesprochen hochwertigen Anlagen in den Positionen Kopf und Behang vor beinahe dreißig Jahren in meiner eigenen Zucht kennen gelernt. Die Deckfarbe bereitet allgemein Probleme, denn sie ist z. B. mit der der Gelbsilber nicht zu vergleichen. Sie ist ursprünglicher, nicht so rotgelb, und die schwarz gespitzten Grannen, die die gewünschte gleichmäßige Deckfarbe doch empfindlich stören können, sind nicht wegzudiskutieren. Besonders deutliche werden sie in Form des nicht erwünschten dunklen Anfluges an den Ohrrändern. Die Behaarung entspricht oftmals derzeit ebenfalls weniger der gewünschten vollgriffigen Struktur, was den erforderlichen Glanz der decke nicht zuträglich ist. Größe, Körperform und Bau sowie die Rassenmerkmale Kopf und Behang können überwiegend gefallen.

Es bleibt zu hoffen, dass dieser uralte Farbenschlag der deutschen Widder irgendwann einmal wieder an seine Beliebtheit aus der Frühzeit der Rassekaninchenzucht anknüpfen kann.

Historie des Widderkaninchen

Die Herkunft des Widderkaninchens ist umstritten.

Die ältere und die neuere Literatur über das französische Widderkaninchen sind sehr spärlich.

Rassebeschreibung

Siehe: ZDRK - Standard von 2004 und Europa - Standard 2012

Auszug aus "Der Kleintier-Züchter" Nr.2/2003 Bericht von Henry Majaura. Das Bildmaterial stellte uns freundlicherweise André Matz und Susanne Maisch zur Verfügung.

Wir danken den Zuchtfreunden Henry Majaura, André Matz und Wolfgang Jensen für ihre Mitarbeit

Für Ergänzungen oder weitere Hinweise sind wir sehr dankbar

Das Copyright für diesen Bericht liegt bei dem Züchter Henry Majaura bzw. der Arbeitsgemeinschaft der Widderzüchter.

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