Ein Bericht von Evelyn Sakowski und Henry Majaura.

Harmonie in Typ und Glanz

Zwergwidder, Satin weiß BlA

Einleitung

Ab dem 1.10.2013 sind unsere Satin-Zwergwidder, die wir nun Zwergwidder-Satin nennen sollen, im Farbenschlag castorfarbig als Neuzucht genehmigt worden.

Wann und wo sie als erstes auftauchten ist heute unklar. Als Anfang der 1960er Jahre die Nederlandse Hangoor Dwarf, die Vorfahren unserer Zwergwidder erstmals in einem Standard Anerkennung als Rasse fanden ahnte wohl niemand, welchen Siegeszug die Rasse einst nehmen wird. Heute sind sie die weitaus beliebteste Kaninchenrasse in Deutschland. Die Zahl ihrer Farbenschläge ist schier unerschöpflich und immer wieder kommen neue hinzu.

Nebenher erfolgte jedoch eine weitere, vom ZDRK bislang mehr oder weniger unbeachtete Entwicklung, die dem Hauskaninchen, insbesondere deren Zwergrassen neben Goldhamster, Mäusen, Degus etc. zunehmende Beachtung als Heimtier verschaffte. Das erkannten schließlich gewerbsmäßige Zuchtbetriebe, die den Zoohandel regelmäßig mit dem Nestlingsalter gerade eben entwachsenem Alter versorgen. Das muss natürlich, um reges Interesse bei den Kunden zu erregen, in einer möglichst breiten Vielfalt an Typen, Farben, Zeichnungen und auch Haararten erfolgen. Die Recherchen ergaben bislang keinen konkreten Hinweis auf einen Erzüchter der Kombinationsrasse Satin-Zwergwidder, aber eine ihrer Wurzeln ist mit Sicherheit dort zu suchen. Aber auch private Kleinerzeuger sprangen alsbald auf den fahrenden Zug. Anzeigenzeitungen und zunehmend das Internet sind voll von Inseraten, die alle Zwergkaninchen- und auch deren Widder-Varianten feil bieten. Dieses Phänomen ist aber nicht neu. Bereits Ausgangs der 1980er Jahre fand ich Inserate, die neben Löwenköpfchen auch Rex- und Teddy-Zwergwidder feil boten.

Zwergwidder Satin Chin, Rammler  4 Mon. alt

 

© Evelyn Sakowski

 

Heute können wir einschätzen, dass Satin-Zwergwidder bereits über das gesamte Bundesgebiet ihre Verbreitung gefunden haben, dies in der Regel als Streichelkaninchen. Nicht verkannt werden soll aber, dass sie bereits seit 2010 im BDK anerkannt sind und sich zudem eine nennenswerte Zahl Hobbyzuchten ernsthaft mit ihnen beschäftigen und inzwischen beeindruckende Widdertypen und Satinbehaarungen erzielt hat. Vereinzelte von ihnen betreiben dies auch in gezielter Farbenzucht. Die überwiegende Mehrheit allerdings unterstellt ihre Zucht nach wie vor dem Leitgedanken, je bunter desto besser. Und wenn das nicht reicht, wird aus einem thüringer- ganz schnell mal ein „dunkelsallanderfarbiger“. Dazu sind blaue Augen Pflicht, egal bei welcher Farbe.

Zwergwidder, Satin gelb

Inspiriert von einem Aufruf auf Facebook nach guten Fotos von „Hobby-Kaninchenassen“ Ende August 2012 für die Illustration eines Beitrages in der Kaninchen Zeitung hatten die beiden jungen Züchterinnen Melanie Jablonka und Evelyn Sakowski aus dem Verein W 541 Stüter/Westfahlen den Kontakt mit dessen Verfasser (Henry Majaura) gesucht. Erstere stellte Fotos zur Verfügung, letztere rief nach internen Abstimmungs-Mails und Telefonaten am 6. September 2012 die Gruppe Satinzwergwidder auf Facebook ins Leben, um Interessen zur Erzüchtung unserer neuen Kombinationsrasse zu werben und einen gemeinsamen Zuchtweg abzustimmen. Die Resonanz war groß, inzwischen hat die Gruppe 122 Mitglieder, das Ergebnis aber war eingangs niederschmetternd. Von anfangs gut 80 Mitgliedern waren lediglich 5 Züchter aus 3 LV bereit, konkret den Zuchtweg aufzunehmen. Das Reglement legt darüber hinaus fest, Antragsteller für Neuzüchtungen müssen wenigstens 5 Jahre in einem Rassekaninchenzuchtverein aktiv sein. Das erfüllten unsere beiden Initiatorinnen nicht. Bis  plötzlich nach der EE-Schau endlich der Knoten platzte, war es ein zähes Ringen. Inzwischen aber sind wir sicher durchs Ziel gekommen und 18 Züchter aus den 10 Landesverbänden Baden, Bayern, Bremen, Hannover, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Kurhessen, Rheinland, Rheinland-Pfalz  und Westfalen sind konkret zur Sache gekommen. Mit dem wildfarbenen Schlag, der unter den anerkannten Satinkaninchen castor genannt wird, wurden die Mindestanforderungen bislang deutlich übertroffen. Inzwischen ist das Interesse an den thüringerfarbigen so weit gefestigt, dass wir uns entschlossen haben, auch für diese das Anerkennungsverfahren zu eröffnen. Kurzfristiges Ziel dabei soll es sein, dass für beide Farbenschläge bereits im Juni zur Sommertagung der ZDRK-Standard-Fachkommission der Antrag auf Neuzucht beraten werden kann.

Bevor wir nun über die Rasse selbst sprechen zu den Mindestjahren noch ein Gedanke: Unser Standard wäre um die heute so beliebten Mecklenburger Schecken ärmer, hätte es diese Regelung Anfang der 1970er Jahre in der Fachrichtung RKZ im VKSK der damaligen DDR auch gegeben. Deren Erzüchter Rudolf Wulff ist nämlich eigens zur Schaffung dieser schönen Mantelschecke in einen Rassekaninchenzuchtverein eingetreten, hatte also null Mitgliedsjahre. Bei der heute vorliegenden Fülle an Rassen und Farben ist die Regelung durchaus verständlich. Nur, sollten sich junge Züchter einem Kollektiv von Neuzüchtern einer Rasse anschließen, dann wichten deren Zuchtjahre und Erfahrungen und zum Teil großartigen Ausstellungserfolge derart, dass ihnen ohne Bedenken ein Mitwirken im Team gestattet werden kann, sofern sie die gestellten Anforderungen zur Rassekaninchenzucht und -haltung und der aktiven Vereinsarbeit erfüllen.

Zwergwidder Satin, Blau. Häsin von April   2013

© Tanja Pscherer

Der Zuchtweg

Ausgangstiere sind solche aus den Hobbyzuchten der Satin-Zwergwidder und Zwergwidder aus Zuchten des ZDRK, die mit hochwertigen Rasseneigenschaften  ausgestattet sind. Dazu eignen sich in erster Linie der wildfarbene Schlag, die weißen RA, die thüringer- und siamesenfarbigen und ggf. auch die blauen. Erstere beide sind diejenigen, die in den Rassewerten bundesweit überzeugen und alle anderen verfügen zumindest über erlesene Spitzenzuchten in vielen Landesverbänden. Deren Fellhaarqualität ist zum Teil derartig hervorragend beschaffen, dass von Anfang an den seitens der Satin-Zwergwidder hier zu erwartenden Defizite bestens begegnet werden kann. Die erste Ausgangsfarbe war wildfarben. Nicht zuletzt deshalb, weil eine unserer Initiatorinnen der Überzeugung ist, dass gerade am Wildfell der Satinfaktor einen ganz besonderen Reiz ausübt. Damit steht sie zwar im Widerspruch zur Statistik der Satinkaninchen, bei denen castorfarbige eine eher untergeordnete Rolle spielen. Erste Inspizierungen wildfarbener Satin-Zwergwidder jedoch bestätigten ihre Idee und bei den Zwergwiddern mahlen die Mühlen ohnehin anders, was z.b. die siamesenfarbigen belegen. Für die herrlich aparte Rasse kann geworben werden, kaum jemand interessiert sich für sie. Aber bei den Zwergwiddern spielen sie ganz vorn mit. Das bestätigt auch unsere Umfrage unter den Mitgliedern der Gruppe Satinzwergwidder auf Facebook. Die siamesenfarbigen stehen in der Züchtergunst ganz weit oben, nur „spannt sich“ hier leider keiner „vor die Karre“.

Zwergwidder Satin Jungtiere, 1x Gelb u. 2x Schwgr

Ein weiterer Grund, sich für wildfarbene als Eingangsfarbenschlag zu entscheiden lag darin, dass wir alle weiteren Farben nach Vorligen der Mindest-Züchterzahl sofort aktivieren wollen. Dabei können wir mit erstklassigen wildfarbenen Tieren sofort hochwertige Ausgangstiere zur Verfügung stellen, in deren F2-Nachwuchs in Verpaarung mit der Wunschfarbe derartig gefärbte sofort reinerbig sind. So wird den Züchtern der Nachfolgefarben der mühsame Weg zur Selektion farblich reinerbiger Stämme abgenommen.

Farbenvielfalt ist bei uns wie zu Joppichs Zeiten, als er die Farbenzwerge nach ihrem Erscheinen ohne Zögern in allen „reinen“ Farben anerkannte, oberstes Gebot. Dies dokumentieren wir auch auf unserer FB-Seite. Die im September´13 von Evelyn Sakowski inszenierte Umfrage wird durch unserer Mitglieder ständig ergänzt. Der am 10.4.2013 erreichte Stand ergibt sich aus der eingefügten Grafik.

Bislang haben sich daraus konkrete Schritte für die Farben gelb und thüringerfarbig ergeben. Erstere auf Wunsch unserer Mitstreiter und für letztere formieren sich derzeit ihre Interessenten und wir sind der Überzeugung, hier den dritten Farbenschlag in Kürze auf den Weg bringen zu können. Fragen ergeben sich für uns aber für die siamesenfarbigen und blauen. Hier sind trotz aller Kontakte leider noch keine konkreten Schritte in Sicht, obwohl die sich siamesenfarbigen in der Gunst der Züchter weit, weit vorn befinden und auch über die blauen konkrete Gespräche geführt wurden aus denen ernsthaftes Interesse hervor ging.

Zwergwidder, Satin Thüringerfarbig Zwergwidder, Satin Havannafarbig

Die Rasse

Im Grunde genommen bedarf es hier keiner weiteren Beschreibung. Satin-Zwergwidder erfüllen in Größe, Körperform, Bau und Typ genau dieselben Anforderungen wie sie uns von den Zwergwiddern her bekannt sind. Daher wurde bei der Namensgebung von der im Europastandard für die neuen Zwergwidder-Rassen, wie z.B. der Zwergwidder-Rexe abgewichen um deutlich zu machen, dass es sich auch bei den Satin-Zwergwiddern um die besondere Rasse Zwergwidder handelt. Von ihnen unterscheidet sie sich durch ihre abweichende Fellhaarstruktur, die zu zusätzlichem Glanz und Adel beitragen soll.

Es erübrigt sich, auf Besonderheiten in den Pos. 1 und 2 einzugehen. Im Fellhaar weichen sie von den Zwergwiddern durch die Verdünnung des Haarschaftes, die eine besondere fein elastische Struktur hervorruft, ab. Das Einzelhaar ist von einem dünnen, durchsichtigen Häutchen mit mikroskopisch feiner schuppenartiger Oberfläche ummantelt, das den der Rasse eigenen Seidenglanz am Fellhaar bewirkt. Letzteres ist aber Prämisse in der Position 5.

Zwergwidder Häsin Satin fehfarbig 4 1/2 Wochen alt

 

© Tanja Pscherer

Kopf und Behang werden in der Position 4 zusammengefasst. Die Entscheidung fiel uns nicht leicht, weil wir der Typrasse nicht ihre wesentliche Position Behang entziehen wollten. Wegen des als gesonderte Position aber genauso gleichberechtigt gehandelten Satinglanzes wurde letztlich auf die Position Behang als gesonderte verzichtet. Die Anforderungen entsprechen vollständig denen der Zwergwidder. Der Kopf ist kräftig, kurz und breit mit breiter Stirn- und Schnauzpartie und einer ramsig gebogenen Nase versehen. Rammler prägen kräftige Backen. Der Behang ist mit wulstigen Kronen angesetzt. Er wird hufeisenförmig mit den Schallöffnungen nach innen getragen. Die Ohren haben eine feste Struktur und sind an ihren Enden gut abgerundet. Die ideale Behanglänge beträgt über den Kopf gemessen 22 bis 28 cm, wobei Zuchttiere im Größenrahmen von 1,7 bis 1,9 kg in der Regel eine Behanglänge von 24 bis 26 cm aufweisen.

Zwergwidder, Satin Rot

Der Satinglanz, der unsere neue Rasse unter den Zwergwiddern in ein besonderem Licht erstrahlen lassen wird erscheint wie bei allen Satinkaninchenrassen in der Position 5. Hier wird beurteilt, inwieweit und wie vollendet sich der Glanz infolge der Wirkung des oben beschriebenen mikroskopisch feinen Oberflächenhäutchens gleichmäßig über den ganzen Körper verteilt, wie tief er das Fellhaar erfasst und wie intensiv er insgesamt vorhanden ist.

Die Position 6 bleibt wie bei allen Widderkaninchen der Deckfarbe, den Abzeichen, der Zeichnung,  der Zwischen und Unterfarbe vorbehalten. In ihrer Farbenzucht sehr anspruchsvolle Schläge werden darunter leiden, dass Vorzüge einzelner Unterpositionen aufgrund von Wünschen oder Mängel an anderer Stelle nicht besonders hervor gehoben werden können. Die anderen können hier ggf. punkten, soweit sie sich farblich ausgereift und in bester Schaukondition präsentieren. Die Problematik ist allen Widderzüchtern bestens bekannt. Dennoch gibt es nicht nur scheinbar leicht zu züchtende, sondern auch sehr viele hoch anspruchsvolle Farbenschläge unter ihnen, die in großer Zahl über Jahre und Jahrzehnte von ihren Züchtern mit großem Enthusiasmus betreut und in ihren Typanlagen an den Gipfel der Vollendung geführt wurden.

Zwergwidder, Satin Separatorfarbig

Momentan haben die Deck-, Zwischen- und Unterfarbe der wildfarbenen (hasengrau, wildgrau) und Deckfarbe, Abzeichen und Unterfarbe der Thüringerfarbigen das Primat. Bei ersteren werden wir den Zwergwiddern analog die wildgrauen mit ihrer normal breiten Zwischenfarbe von ca. 4 bis 6 mm bevorzugen. Bei den Thüringerfarbigen soll von Beginn an auf ausdrucksvolle Abzeichen und farblich reine, weder graue noch blaue Unterfarben, egal in welchem Bereich der Deckfarbe geachtet werden.

Jungtier Zwergwidder, Satin Wildfarben
wildfarbig oder castorfarbig da gleiche Genetische Grundlagen haben

Schluss und Ausblick

Als der Europastandard 2012 erschien und uns ein Fülle von Rassen präsentierte, deren Anerkennung wegen ihrer allgemeinen Akzeptanz unter den jungen Kaninchenzüchtern und der großen Verbreitung, die sie inzwischen – leider aber oft nicht innerhalb unseres Verbandes – gefunden haben, ging ein kleiner Jubel durch so manches (nicht zwangsläufig organisierte) Züchterherz. Es öffnete sich eine neue Welt, die die Buntheit und Vielfalt vieler längst gezüchteter Zwergkaninchenrassen in ein völlig neues Licht setzt. In Europa hat man das erkannt und offenbar auch an verantwortlicher Stelle in unserem Verband, war er doch federführend an der Erarbeitung des neuen Standardwerkes beteiligt. Jetzt aber stehen wir vor dem Scheideweg. Meinen wir Europa oder verteidigen wir uns gegen alles, was wir administrativ im eigenen Anerkennungswesen von Neuzuchten noch nicht endgültig durch den Verwaltungsapparat führen konnten? Wir werden keine Wahl haben. Deutschland ist auch Europa und Züchter hierzulande haben das Recht, Europas Rassen zu züchten, zu kennzeichnen und auf Ausstellungen im In- und Ausland erfolgreich präsentieren zu dürfen. Dass ausgerechnet unsere Satin-Zwergwidder nicht unter ihnen sind, hat uns einigermaßen verwundert, gehen wir doch davon aus, dass ihre Präsenz deutlich umfangreicher ist als die der nunmehr neu anerkannten Zwergwidder-Rassen. Daran, das auf die Füße zu stellen, arbeiten wir. Als Interessengemeinschaft der Satin-Zwergwidderzüchter, die, darauf sei ausdrücklich hingewiesen, momentan nichts mit dem Clubwesen im ZDRK gemein hat sondern lediglich ein privater Zusammenschluss gleichgesinnter Züchter ist um Ausgangstiere für das Anerkennungsverfahren unserer Rasse zur Verfügung zu stellen, sind wir sehr gut aufgestellt. Unter ihnen sind Preisrichter, überaus erfolgreiche Clubzüchter sowohl der Widder- als auch der Satinkaninchen und alle langjährige und/oder enthusiastische Rassekaninchenzüchter. Die Clubs sind über unser Anliegen informiert und verfolgen dies mit abwartendem Wohlwollen Nach Erteilung der Genehmigung werden wir auf sie zugehen und uns dort als IG offiziell einbringen. Jedem einzelnen unserer Züchter bleibt diese Entscheidung selbstverständlich frei.

Wir werden mit unserer Arbeit den glänzenden Punkt auf das I der Zwergwidder setzen. Jeder, der uns unterstützen möchte, sei es mit einer der bereits in Angriff genommenen oder einer weiteren, laut unserer Umfrage möglichst hoch im Kurs stehenden Farbe und Spaß an der spannenden Aufgebe haben könnte ist uns herzlich willkommen. Laufende Informationen dazu gibt es in der Gruppe Satinzwergwidder auf Facebook (www.facebook.com/groups/236520993137159/?bookmark_t=group) und auf unserer HP www.satinzwergwidder.jimdo.com. Auf beiden Plattformen können alle für ein Anerkennungsverfahren unserer Satin-Zwergwidder erforderlichen Formulare und Dokumente herunter geladen werden.

Abschließend noch ein Gedanke zur AAB. Die derzeitige Regelung zur Zulassung von Neuzüchtungen enthält, so mussten wir feststellen, keine eindeutigen Zuweisungen von Kompetenzen, wenn es da heißt: „Neuzuchten/Nachzuchten unterliegen der Genehmigung des betreffenden Landesverbandes in Absprache mit der ZDRK-Standard-Fachkommission“. Das mag auf bereits genehmigte Neuzüchtungen zutreffen. Darüber hinaus ist die Regelung ein Unikum, denn sie lässt 15 (=Landesverbände) plus eine (zentrale) in der Sache verschiedene Ansichten zu. So etwas geht nicht. Über Neuanträge kann nur zentral entschieden werden, denn nur dort existiert der Überblick über bundesweite Aktivitäten eine konkrete Rasse betreffend. Selbst der Weg über eine „Kreuzungszucht“ ist einem unserer Mitstreiter abverlangt worden. Dieses Instrumentarium ist aber ausschließlich zur Verbesserung (!) bereits bestehender Rassen eingerichtet worden und hat mit dem Verfahren einer Neuzucht ganz und gar nichts zu tun. 

Zwergwidder, Satin Separatorfarbig

Für einen von uns erarbeiteten Antrag auf Änderung des §12 AAB war der Zug für 2013 bereits abgefahren. Warten wir also das Jahr noch ab. Mit der Schaffung von Ausgangstieren für unsere Neuzucht aber warten wir nicht. Hier geht es nur noch nach vorn.

Zwergwidder, Satin schwarzgrannenfarbig

Wir danken Evelyn Sakowski, Henry Majaura, Tanja Pscherer, Melli Jablonka  sowie der IG Satinzwergwidder und

Wolfgang Jensen für ihre Mitarbeit.

Für Ergänzungen oder weitere Hinweise sind wir sehr dankbar

Das Copyright für diesen Bericht und den Bildern liegt bei den Züchtern Evelyn Sakowski, Melli Jablonka, Henry Majaura, Tanja Pscherer sowie der IG- Satinzwergwidder bzw. der Arbeitgemeinschaft der Widderzüchter.

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