Gut Sierhagen fest in Widderhand

Deutsche Widder     Meißner Widder     Englische Widder     Deutsche Kleinwidder     Zwergwidder

Am 27. und 28. Oktober fand die 27. Widderclubvergleichsschau in Neustadt / Holstein statt.

Der Widderclub U100 übernahm zum zweiten Mal die Verantwortung und bot der großen Familie der Widderzüchter einen würdigen Rahmen um das Großereignis der Arbeitsgemeinschaft der Widderzüchter Deutschlands mehr als würdig zu feiern.

Mit dem Gut Sierhagen fanden die Verantwortlichen einen Rahmen, der sich als wahres Schmuckstück für eine solche Veranstaltung entpuppte. Hier gebührt der erste Dank dem Hausherren und Schirmherren dieser Veranstaltung dem Grafen Scheel-Pleßen und seiner Gattin, die diese Schau, in dieser Form erst ermöglicht haben.

Mit 2097 Widdern aus allen 5 Rassen und unzähligen Farbenschlägen zeigten die Mitglieder der Widderclubs aus ganz Deutschland, dass kein Weg zu weit ist, um ein Wochenende mit Gleichgesinnten zu verbringen. Die Landschaft im Bundesland zwischen den Meeren zeigte sich dann auch entsprechend von ihrer besten Seite und bot allen Besuchern, Veranstalter und Züchtern ein schönes Wochenende.

Das Einsetzen der Tiere erfolgte zum Teil schon am Mittwoch und am Donnerstag bis 13:00 Uhr.

Stattliche 1000 Ummeldungen mussten vom Organisationsteam bewältigt werden , damit die Preisrichter pünktlich mit ihrer Arbeit beginnen konnten.

Die Bewertung verlief größtenteils reibungslos im ABCD-Modus, und auch die Preisverteilung war zügig erledigt. Dass bei einer solch großen Schau hier und da etwas verbessert werden muss, versteht sich von selbst. Hier war die norddeutsche Gelassenheit und Objektivität sehr wertvoll. Überhaupt hatte ich persönlich das gesamte Wochenende nicht den Eindruck als seien die Besucher und Gäste für die Schauleitung und Helfer eine Belastung. Ich fühlte mich wohl im Norden beim Widderclub U 100. Sehr schön fand ich auch, dass nicht nur Nordlichter im Helferteam des WC U100 waren. So habe ich erfahren, dass auch Züchter aus Mittelfranken , Oberbayern und Baden zu den fleißigen Helfern zählten. Teilweise sind dies Helfer auch erst am Montag nach dem Abbau der Käfige nach Hause gefahren. Dies zeigt auch das Miteinander innerhalb der AG.

Noch ein Wort zur Versorgung der Tiere. Ich habe es in den letzten Jahren nicht erlebt, dass unsere Widder so gut versorgt waren wie in Neustadt. Die Wasserbecher waren immer gefüllt und auch Mit Futter und Einstreu sowie Heu wurde nicht gespart. Selbst noch am Sonntag Morgen sagte ich zu einem der vielen fleißigen Helfer er brauche doch jetzt um diese Uhrzeit nicht mehr zu tränken. Er antwortete :“ doch doch, die haben doch eine weite Heimreise vor sich das passt schon.“ DANKE.

Am Freitag wurde eine Tagesfahrt angeboten, die auch sehr gut angenommen wurde. Um 17:00 fand im Café Palmengarten die Herbstversammlung der Clubs statt.

Am Freitag wurde eine Tagesfahrt angeboten, die auch sehr gut angenommen wurde. Um 17:00 fand im Café Palmengarten die Herbstversammlung der Clubs statt.

Am Samstag Morgen wurde die Schau von den Schirmherren und Gutsbesitzer und verschiedenen Ehrengästen des Landesverbandes Schleswig Holsteins eröffnet. Die Landesvorsitzende lies sich entschuldigen, aber auch die Vertreter des Landesverbandes sowie des Kreisverbandes waren voll des Lobes über das was der Widderclub U100 auf die Beine gestellt hatte.

Der erfolgreichste Aussteller der 27. Widderclubvergleichsschau Dennis Brand vom Widderclub Hannover wurde mit einem Pokal geehrt. Der Vorsitzende des Widderclubs U100, Detlef Reinke, bedankte sich bei den Ausstellern für das Vertrauen und war, sichtlich gerührt, als er seinen Helfern und insbesondere seiner Frau und Sohn dankte.

Die alten Stallungen waren wunderschön Landestypisch geschmückt und boten unseren Widder sowie deren Züchtern ein angenehmes und schönes „zuhause“.

Am Samstag Abend hatte der Veranstalter zum Züchterabend geladen. Es waren ca. 400 Widderzüchter und deren Familien gekommen. Die Bewirtung der Gäste verlief sehr harmonisch und schnell. Umrahmt wurde der Abend mit norddeutschen Sketchen von einer Theatergruppe, die die Zuschauer unterhielten.

 

Die Clubwertung wurde wie versprochen bis auf den letzten Club ausgewertet. Ich beschränke mich auf die Clubs, die es aufs Podium geschafft haben.         

1.          Widderclub Hannover  mit 971,5 Pkt.    

2.          Widderclub I160 Weser Ems mit 971,0 Pkt.   

3.          Widderclub Hessen-Nassau 969,0 Pkt.

Hierzu herzlichen Glückwunsch.

Tiere in der Kritik:

Den Reigen der Widder eröffneten in diesem Jahr die 159 DW wildfarben.

In den vergangenen Jahren war die Tierzahl immer über 200 gewesen. Allerdings zeigte sich unter den Tieren eine hohe Qualität. 17 Sammlungen erreichten 384,0 Pkt. und mehr.

Rolf Witte und Hans Kramer lagen gleichauf an der  Spitze mit 387,5 Pkt. Mit einem halben Punkt in der Pos. 2 entschied Rolf Witte vom Widderclub Hamburg das Rennen für sich. Insgesamt gibt es bei diesem Farbenschlag wenig Anlass zur Kritik in den Rassemerkmalen. In der Position 2 gab es manchmal Kritik wegen loser Fellhaut. In der Pos. 3 gibt es Vertreter, die keine Wünsche offen lassen. Die Siegertiere gehörten mit 98,0 Pkt. 1.0 Rolf Witte und mit 97,5 Pkt. 0.1 Timo Möller

Die Klassensieger gingen beide an den Zuchtfreund Hans Kramer mit je 97,5 Okt.

DW wildfarben Z405/1.2.23 Klassensieger 97,5 Pkt. Hans Kramer

DW wildfarben Z405/1.2.27 Klassensieger 97,5 Pkt. Hans Kramer

DW wildfarben K4/1.2.11 Sieger 97,0 Pkt. Timo Möller

 

8 Deutsche Widder blaugrau

Reinhold Jansen und Stefan Krüger lagen mit 385,5 Pkt. gleichauf. Reinhold zeigte eine ZG II und Stefan eine ZG III somit stand der Rassemeister fest.

 

DW blaugrau I120/1.2.1 Klassensieger 97,0 Pkt. Reinhold Jansen

4 Deutsche Widder havannafarbig

Frank Pavlik erreichte 381,5 Pkt. und wurde Rassemeister. Die Tiere in dieser ZG zeigten sehr schöne Rassemerkmale und waren auch farblich ansprechend. Die Fellqualität gilt es zu verbessern.

 

DW havannafarbig D 217 Rassemeister 381,5 Pkt. Frank Pavelik

8 Deutsche Widder thüringerfarbig

Die ZG von Erich Gericke erreichte 383,0 Pkt. und wurde nach einem Jahr Pause wieder Rassemeister. An den Typen muss noch etwas gearbeitet werden.

 

DW thüringerfarbig F 97 Rassemeister 383,0 Pkt. Erich Gericke

8 Deutsche Widder gelb

Bei allen gelben Farbenschlägen war zu beobachten, dass die Probleme in der Pos. 6 nicht konsequent angegangen werden. Da werden Tiere in die Zucht genommen, die einen dunklen Anflug haben. Dieser dunkle Anflug vererbt sich hartnäckig weiter. Die Rassemerkmale konnten gut gefallen.

 

DW gelb B 85 Rassemeister 382,0 Pkt. Alfons Schlagberger

25 Deutsche Widder wildfarben-weiß

Thomas Scharsig erreichte sehr gute 386,5 Pkt. und wurde Rassemeister. Sein KLS 0.1 erreichte V 97,0 Pkt. Auch mit seiner 2. ZG, die 383,0 Pkt. erreichte hätte es Thomas zum Rassemeister gebracht. Ein neuer Namen im Reigen der Wildfarben-weißen. Die Tiere bestachen in den Rassemerkmalen und Pos. 6 hier insbesondere die Zeichnung.

 

DW wildfarben-weiß I15/3.2.34 Klassensieger 97.0 Pkt. Thomas Scharsig

20 Deutsche Widder schwarz-weiß

Leku Terbüggen wurde Rassemeister mit 385,0 Pkt. Ebenso zeigte er eine Häsin, die 97,0 Pkt. Wo kommen all die neuen Namen her. In der Pos. 6 sollte man auf satte Unterfarben achten.

 

DW schwarz-weiß Z146/3.2.13 Klassensieger 97,0 Pkt. Leko Terbrüggen

4 Deutsche Widder havannafarbig-weiß

Hartmut Phillip , der Überflieger der Großen Exoten, seine ZG erreichte 385,5 Pkt. Ein Rammler wurde mit V 97,0 Pkt Sieger und eine Häsin mit hv 96,5 Klassensieger. Schöne Körperformen und vor allem das Farbspiel konnten hier überzeugen.

 

DW havannafarbig-weiß D155/1.2.17Klassensieger 97,0 Pkt. Hartmut Philipp

12 Deutsche Widder thüringerfarbig-weiß

Klaus Petersen wurde mit 383,5 Pkt. Rassemeister. Hier konnten die Körperformen und Felle gefallen. Punkte wurden in den Rassemerkmalen gelassen.

 

DW thüringer-weiß U 51 Rassemeister 383,5 Pkt. Klaus Petersen

8 Deutsche Widder gelb-weiß

Alle 8 Tiere erreichten eine 13,5 Pkt. in der Pos. 3 . Auch in der Pos. 6 wurde der dunkle Anflug gestraft. Die Tiere von Heike Barck erreichten 381,0 Pkt. und wurden Rassemeister.

 

 

DW gelb-weiß F 97 Rassemeister 381,0 Pkt. Heike Barck

54 Deutsche Widder weiß RA

Und wieder ein neuer Rassemeister in der langen Liste der Sieger in diesem Farbenschlag. Rassemeister wurde mit 386,5 Pkt. Claudia Urmann. Die Klassensiegerhäsin hatte Andreas Brodauf mit 97,5 Pkt. Die Titelverteidigung in diesem Farbenschlag bleibt weiterhin unerreicht. Ein Punktedurchschnitt bei 54 Tieren von sagenhaften 96,3 Pkt. zeigt den Zuchtstand der Rasse. Der kameradschaftliche Umgang der Zuchtfreunde hat in den letzten Jahren für einen deutlichen Leistungsanstieg bei diesem Farbenschlag gesorgt.  Lediglich die Pos. 3 ist und bleibt der Schwachpunkt bei den Weißen. Hier wird entschieden wer Rassemeister wird und wer nicht.

DW weiß RA S667/4.2.52 Sieger 97,5 Pkt. Andreas Brotlauf

12 Meißner Widder schwarz

Diethard Schwarze konnte seine Leistung noch einmal steigern. Seine Rassemeistersammlung erreichte mit 385,5 Pkt. einen Punkt mehr als  im vergangenen Jahr. Für eine hervorragende Häsin reichte es zu Klassensiegerehren.

 

 

MW schwarz F580/5.2.40 Klassensieger 96,5 Pkt. Diethard Schwarze

12 Meißner Widder havannafarbig

Yvonne Ostroga konnte ihren Titel vom Vorjahr verteidigen, und wurde mit 381,0 Pkt. Rassemeister.

 

 

MW havannafarbig W 147 Rassemeister 381,0 Pkt. Yvonne Ostroga

4 Meißner Widder gelb

In der ZG von Detlef Donath wurde leider ein Tier in Pos. 2 ausgeschlossen.

 

 

MW gelb D 29 Detlef Donath

4 Meißner Widder graubraun

Peter Lietz ZG hatte schon in der Pos. 1 ihre Probleme. Somit reichte es am Ende nicht für den Rassemeistertitel.  Seine Tiere erreichten 372,0 Pkt.

 

 

MW grau-braun W 315 Peter Lietz

8 Englische Widder schwarz

Beide Sammlungen stellte Die ZG Regen – Bötz aus. Sie erreichten 381,5 und 382,5 Pkt. Ein vorzüglicher Rammler wurde mit 97,0 Pkt.  Klassensieger bewertet.  Sehr schön waren die Farben dieses Farbenschlages. Die Deckfarbe tief schwarz und mit schönem Glanz versehen.

 

 

EW schwarz H72/1.2.20 Klassensieger 97,0 Pkt. Regen-Bötz

1 Englische Widder thüringerfarbig

Solche Tiere müssen auf so einer Schau gezeigt werden. Schade das es keine ZG war. Die Häsin in Käfignummer 368 glänzte in den Rassemerkmalen und erreichte verdient V 97,0 Pkt.

 

 

EW thüringerfarbig H 72/2.2.39 97,0 Pkt. Regen-Bötz

8 Englische Widder thüringerfarbig-weiß

Ebenfalls  in diesem Farbenschlag zeigte die ZG Regen-Bötz 2 ZG. mit 383,5 Pkt. Das Messen der Behänge sollte man in Ruhe und wie im Standard beschrieben unter leichtem Zug durchführen. Als Preisrichter sollte man sich bei dieser Rasse nicht zu Schade sein und seinen Zuträger auch mal um Hilfe bitten. Wenn das Tier von einer 2. Person gehalten wird, wird das Messergebnis auch richtiger. Hier entscheidet ja das richtige Messen direkt über die Vergabe der Punkte.

EW Thüringerfarbig-weiß H 72 Rassemeister 383,5 Pkt. Regen-Bötz

4 Englische Widder gelb-weiß

Helwin Hoffmann wurde mit seiner ZG I und sehr schönen 384,0 Pkt. Rassemeister. Die etwas lockere Kopfzeichnung gilt es zu verbessern. Die Felle waren bei diesem Farbenschlag sehr gut dicht und nicht zu lang.

 

EW gelb-weiss SR 53 Rassemeister 384,0 Pkt. Helwin Hoffmann

152 Deutsche Kleinwidder wildfarben

Rassemeister wurde mit 386,5 Pkt. Werner Schneider. In seiner ZG auch ein Klassensieger mit V 97,0 Pkt. Weitere hohe ZG mit 386,0 Pkt. zeigten Ute und Rüdiger Schwarz plus Siegerhäsin V 97,5 Pkt.  und Albert Reinert. Den Siegerrammler mit V 97,5 Pkt. zeigte Andreas Müller. Die Klassensiegerhäsin mit V 97,0 Pkt. hatten Stefan und Patricia Konrad. Was soll man bei einem solchen Farbenschlag schreiben?  Es gibt Zuchten, da sind die Körperformen ein Traum, in anderen Zuchten ein Alptraum. So ist es auch bei der Pos. 3. In den Rassemerkmalen machen die Tiere aller Zuchten ihre Punkten. In der Pos. 4 sollte man auf einen schönen Rams achten. Manche Tiere zeigen enorme Stirnbreiten und schöne Backen, aber im Profil betrachtet zeigen sie wenig Rams. Sie sind dort einfach flach.

DKlW wildfarben B495/2.2.15 Klassensieger 97,0 Pkt. Konrad Büchler DKlW wildfarben C156/1.2.35 Klassensieger 97,0 Pkt. Patricia u. Stefan Konrad
DKlW wildfarben S459/1.2.15 Sieger 97,5 Pkt. Andreas Müller DKlW wildfarben K50/2.2.31 Klassensieger 97,0 Pkt. Werner Schneider

DKlW wildfarben U100/2.2.49 Sieger 97,5 Pkt. Ute u. Rüdiger Schwarz

30 Deutsche Kleinwidder dunkel-/eisengrau

18 Tiere mehr als im Vergangenen Jahr waren hier ausgestellt. Aber die Mehrzahl an Tieren konnten das Niveau vom Vorjahr nicht halten. Rassemeister wurde mit 385,5 Pkt. Peter Wandersee. Sehr schöne Rassemerkmale und schöne Farben, wobei einige Tiere noch nicht fertig waren. In den Positionen  2 und 3 wurden im Vergleich zum Vorjahr Punkte gelassen.

 

 

DKlW dunkel-/eisengrau I56/1.2.13 Sieger 96,5 Pkt. Johannes Rodow

20 Deutsche Kleinwidder schwarz

Man könnte Sie auch schon Dauerabonnementen auf den Titel in diesem Farbenschlag nennen. Die sehr sympathische Zuchtgemeinschaft Ute und Rüdiger Schwarz aus Bad Segeberg konnten erneut wie in den Jahren zuvor den Rassemeistertitel gewinnen. Die Zuchtgruppe erreichte 385,5 Pkt.. Ebenso erreichten sie erneut den Klassensiegertitel für eine V 97,0 Pkt.-Häsin.

 

 

DKlW schwarz U100/5.2.46 Klassensieger 97,0 Pkt. Ute u. Rüdiger Schwarz

12 Deutsche Kleinwidder blau

Hans Jürgen Roick zählt ebenfalls zu den Ersttätern. Er verwies den Vorjahressieger über die Positionen auf Rang 2. Die beiden Zuchtgruppen erhielten 382,0 Pkt. Walter Neuland zeigte in seiner Sammlung noch einen Klassensieger hv 96,5 Pkt. Die Fellqualität konnte teilweise überzeugen.

 

 

DKlW blau S211/3.2.11 Klassensieger 96,5 Pkt. Walter Neuland

28 Deutsche Kleinwidder blaugrau

Rassemeistertitel sicherte sich „unser“ Schriftführer der Arbeitsgemeinschaft Manfred Wessels mit 383,5 Pkt. Jürgen Vogel zeigte einen Rammler mit V 97,0 Pkt. der zum Klassensieger gekürt wurde. Seine Sammlung erhielt 383,0 Pkt. Bei einem solch schwierigen Farbenschlag ist es verwunderlich, dass alle Tiere 9,0 oder 9,5 Pkt. in der Pos. 6 erhielten.

 

DKlW blaugrau S211/3.2.11 Klassensieger 97,0 Pkt. Jürgen Vogel

32 Deutsche Kleinwidder chinchillafarbig

Mit sehr schönen 385,0 Pkt. sicherte sich Albert Reinert den Rassemeistertitel. Seine Tiere  

erhielten alle verdient 19,0 Pkt. in Pos. 2 . Ebenso überzeugten die Tiere in der Pos 4 und 5 . Eigentlich hätte man bei der Tierzahl einen Siegertitel vergeben müssen. 4 Tiere bei den chinfarbenen waren gleich bewertet . Peter Bolz bekam für seinen hv-Rammler den Klassensiegertitel.

 

DKlW chinchillafarbig U100/1.2.13 Klassensieger 96,5 Pkt. Peter Bolz

8 Deutsche Kleinwidder havannafarbig

In den beiden letzten Jahren konnte bei diesem Farbenschlag kein Rassemeistertitel vergeben werden, da die 376,0 Pkt. Marke nicht erreicht wurde. Um so erfreulicher, dass es in diesem Jahr für beide Zuchtgruppen gereicht hätte. Rassemeister wurde mit 381,0 Pkt. Seibert. Es war dem Schreiber nun nicht möglich zu erfahren, ob es sich um Eva Maria oder Heinz Seibert handelt. In den Pos. 2 und 3 ist noch reichlich Zuchtarbeit von Nöten. Ebenso in den Pos. 4 und 5 . Laut Katalog konnte die Pos. 6 gefallen.

 

DKlW havannafarbig H 38 Rassemeister 381,0 Pkt. Seibert

4 Deutsche Kleinwidder fehfarbig

Zum Ersten Mal auf der großen Showbühne erreichte die Tiere von Steffen Gubarre sehr schöne 301,0 Pkt. 18,5 und 13,5 erhielten alle seine Tiere. Hoffentlich können wir uns solche Schönheiten noch lange erhalten. Ich hoffe es und wünsche es mir.

 

DKlW fehfarbig Z 539 Rassemeister 381,0 Pkt. Steffen Gubarre

16 Deutsche Kleinwidder thüringerfarbig

Bernhard Boldt erreichte mit seiner Sammlung sehr gute 385,0 Pkt. und deklassierte die

Konkurenz. Seine Tiere überzeugten in den Pos 3 und 6 sehr dichte, fertige  Felle liesen die Abzeichen sehr gut in Erscheinung treten. Für eine V 97,0 Pkt. Häsin sicherte er sich auch noch einen Klassensieger. Der Dauerbrenner Conrad Büschler hatte bei seinen Tieren Gewichtsprobleme, was wohl der langen Anreise zuzuschreiben ist.

 

DKlW thüringerfarbig I22/1.2.5 Klassensieger 97,0 Pkt. Bernhard Boldt

10 Deutsche Kleinwidder rot

Die Vorjahressieger konnten sich erneut Rassemeisterehren anheften. Ebenso zeigte Christine  Dick die Klassensiegerhäsin mit 96,0 Pkt.  Wo sind die Tierzahlen der letzten Jahre geblieben??? In den letzten Jahren waren wir immer um die 30 Tiere gewesen.

 

DKlW rot RN19/4.2.64 Klassensieger 96,0 Pkt. Christiana Dick

 

27 Deutsche Kleinwidder rhönfarbig

Ein Farbenschlag der seid Jahren an Züchtern und Qualität zunimmt.  Im letzten Jahr ein Kopf an Kopfrennen zwischen Gerhard Buxa und Daniel Volkert. Und in diesem Jahr eine Kopie des letzte Jahres. Ebenfalls Punktgleich wie in Neuenkirchen Gerhard Buxa und Daniel Volkert. Ebenfalls über die Positionen wurde in diesem Jahr zum 4. Mal in Folge Gerhard Buxa Rassemeister. Laut Katalog wurde allerdings der Klassensieger fälschlicherweise an Gerhard Buxa vergeben. Seine V-97,0 Pkt. Häsin erhielt in Pos. 2 18,5 Pkt.. Der Rammler von Daniel Volkert war mit 19,0 Pkt in Pos. 2 bewertet. Somit sollte ihm der Klassensieger gehören.

 

DKlW rhönfarbig H193/3.2.5 Klassensieger 97,0 Pkt. Gerhard Buxa

50 Deutsche Kleinwidder wildfarben-weiß

Ich habe es im letzten Jahr schon angedeutet und in diesem Jahr wurde es bestätigt. Die Schewcken haben die  Einfarbigen überholt. In den Spitzenzuchten gibt es Tiere, die den Betrachter ins Schwären kommen lassen. 388,5 Pkt für die ZG von Werner Moser. Hubert Amberg erreichte mit seiner ZG 387,5 Pkt. Sieger und Klassensieger beim Rassemeister mit je 97,5 Pkt.  3x V-97,0 Pkt. für Hubert Amberg. Körperformen und Felle wussten zu gefallen. Die Zeichnung lässt auch so manchen Punkt schwinden.

 

 

DKlW wildfarben-weiß B689/3.2.50 Sieger 97,5 Pkt. Werner Moser

6 Deutsche Kleinwidder schwarz-weiß

Die Sammlung kam nicht in die Wertung wegen einem oB. Ein Rammler von Simone Brodauf erhielt hv-96,5 Pkt.

 

DKlW schwarz-weiß S 667/3.2.6 - 96,5 Pkt.

4 Deutsche Kleinwidder blau-weiß

Wolfgang Esser erhielt 380,5 Pkt. Eine Häsin wurde mit 14,5 Pkt. in Pos. 3 bedacht.

 

 

DKlW blau-weiß W 373 Rassemeister 380,5 Pkt. Wolfgang Esser

4 Deutsche Kleinwidder chichchillafarbig-weiß

Albert Schmid erhielt für seine ZG III 384,0 Pkt. und Rassemeistertitel. Ein hv Rammler wurde zum Klassensieger erklärt.

 

 

DKlW chin-weiß B162/1.2.5 Klassensieger 96,5 Pkt. Ibert Schmidt

4 Deutsche Kleinwidder fehfarbig-weiß

Wenn Exoten dann aber richtig. Mit seinem 2. Rassemeistertitel wurde Steffen Gubarre mit 382,5 Pkt. Auch die Schecken wussten zu gefallen.

 

DKlW fehfarbig-weiß Z 539 Rassemeister 382,5 Pkt. Steffen Gubarre

16 Deutsche Kleinwidder thüringerfarbig-weiß

Ullrich Brauch erreichte 381,5 Pkt. Den Klassensieger hatte die ZG Söhnholz mit 96,5 Pkt.  Ein deutlicher Zusammenhang liegt in den Pos. 3 und 6. Sind die Felle ausgereift und dicht, dann stimmt auch die Farbe.

 

 

DKlW thüringer-weiß F428/5.2.36 Klssensieger 96,5 Pkt. Alexander Fries

8 Deutsche kleinwidder rot-weiß

Albrecht „ALI“ Tröster konnte sich den Rassemeistertitel mit 381,5 Pkt. sichern.

 

 

DKlW rot-weiß G 8 Rassemeister 381,5 Pkt. Albrecht Tröster

48 Deutsche Kleinwidder weiß RA

Sehr gute Kleinwidder waren in diesem Farbenschlag zu sehen. 5X 97,5 und 4x 97,0 Pkt. standen gegenüber 4x nB. Mit 387,0 Pkt. wurde Gisela und Helmut Schüler  Ihnen folgten mit 386,5 Pkt. Uwe Kunstmann und Andreas Rau.  Bei der Siegervergabe waren 4 Tiere mit 97,5 Pkt. gleich bewertet. Ein Rammler und 3 Häsinnen. Die Preisrichter und der Obmann entschieden sich für die Häsin von Gisela und Helmut Schüler mit 97,5 Pkt. zum Sieger zu küren. Ich sage es an dieser Stelle immer wieder gerne, hier gewinnen die Tiere mit den fertigten Fellen.

DKlW weiß RA C 58 Rassemeister 387,0 Pkt. Gisela u. Helmut Schüle

8 Deutsche Kleinwidder weiß BlA

Gerold Mathes sicherte sich mit 381,5 Pkt. den Rassemeistertitel. Problem in der Pos.2 ließen eine höhere Bewertung nicht zu. Auch in der Pos. 3 zollte man hier Tribut.

 

DKlW weiß BlA SR 22 Rassemeister 381,5 Pkt. Gerold Mathes

174 Zwergwidder wildfarben

Beim Bewerten dieses Farbenschlages wurde in diesem Jahr besonders viel Wert auf das Phänomen der „Zehenbüschel“ wert gelegt. Meines Erachtens etwas zu hart und mit etwas zu viel Engagement wurde dieses Problem ein wenig hochstilisiert. In einigen Fällen hätte man mit etwas mehr Fingerspitzengefühl handeln können. Bitte jetzt nicht falsch verstehen... wenn ein Tier zwischen den Zehen weiße Haare hat, dann muss man als Preisrichter nach sorgfältiger Prüfung des Sachverhaltes entscheiden was zu tun ist. Sind die weißen Haare in der Deckfarbe und auf den Zehen, so handelt es sich um weiße Büschel. Diese Tiere sind zu bestrafen und mit NB zu bewerten. Mich wundert es nur, dass bei allen anderen wildfarbenen Rassen also den Deutschen Widdern, und den Deutschen Kleinwiddern dieses Phänomen in dieser Form und Fülle nicht vorkam.

ZwW wildfarben F371/3.2.9 Sieger 98,0 Pkt. Achin Jilg

Rassemeister wurde mit 387,5 Pkt. Andre Fischer. Achim Jilg, dessen ZG auch  den „Zehenbüschel“ zum Opfer viel, zeigte die Siegerhäsin mit 98,0 Pkt. Den Siegerrammler zeigte uns Christopher Schade mit 97,5 Pkt. Klassensieger Arnold Ukena, Marianne Debus, Helmut Middendorf und Altmeister Klaus Callies mit je 97,5 Pkt. Die Zwergwidder wildfarben sind auf einem hohen Niveau. Top Körperformen und dichte mittellange Felle sind nicht mehr die Ausnahme.

ZwW wildfarben F61/2.2.8 Sieger 97,5 Pkt. Christopher Schade

50 Zwergwidder dunkel/-eisengrau

Bei den Wildfarbenen hatte er noch ein nB in der Sammlung, bei den Dunkel/Eisengrauen hat es zum Rassemeister gereicht. Achim Jilg erreichte 387,0 Pkt. Die Siegerhäsin zeigte Markus Kessler mit V -97,5 Pkt. Ein wirklich sehr sehr schönes Tier. Schwer zu verstehen war für mich ein Preisrichterurteil, wo man ein Tier, welches als eisengrau gemeldet war, und dann ausgeschlossen wurde in Pos. 6  weil es nach Meinung des Preisrichters und Obmannes dunkelgrau gewesen war.

Hier hätte man die Farbbezeichnung auf der Bewertungsurkunde ändern können und das Tier dann bewerten. Zumal es in den einzelnen Farben ( Eisengrau, Dunkelgrau ) keinen separaten Rassemeistertitel gab.

ZwW dunkel-/eisengrau SR53/4.2.12 Sieger 97,5 Pkt. Makus Keßler

24 Zwergwidder hasenfarbig

Martin Fries erreichte 385,0 Pkt. und wurde Rassemeister. Helmut Kassens der Sieger von Kuchen zeigte einen sehr schönen Rammler, der mit 97,5 Pkt. zum Klassensieger gekürt wurde. Meines Wissens der erste 97,5-er in diesem Farbenschlag.

 

 

ZwW hasenfarbig F177/2.2.3 Klassensieger 97,5 Pkt. Helmut Kassens

60 Zwergwidder schwarz

Im letzten Jahr habe ich die Hessische Fraktion der schwarzen Zwergwidder etwas gerüffelt, und siehe da in diesem Jahr waren sie wieder dabei. Rudolf Koch ( 386,5) Ingrid Chrzanowski ( 386,0 )

 

ZwW schwarz W164/3.1.18 Sieger 97,0 Pkt. Hildegard Bertelsbeck-Schreil

Klaus Rombach (386,5) meldeten sich eindrucksvoll zurück auf die Showbühne. In diesem Jahr haben sie allerdings den Olymp der schwarzen Zwergwidder noch nicht besteigen können. Dort thront seit einigen Jahren die westfälische schwarze Gefahr. Werner Hadder und Jürgen Hölter befinden sich im Moment in einer eigenen Liga. Werner Hadder zeigte ZG mit 387,0 , 387,0 , 385,5 und 385,0 Pkt. Jürgen Hölters ZG erreichten 388,5 und 388,0  Somit alter und neuer Rassemeister Jürgen Hölter . Ihm gehörte auch die Siegerhäsin mit 97,5 Pkt. Den Siegerrammler hatte Hildegard Bertelsbeck mit V-97,0 Pkt. An den Ergebnissen der Sammlungen sieht man schon, dass die Trauben bei den Schwarzen verdammt hoch hängen. Sehr gute Körperformen kombiniert mit vorzüglichen Fellen und perfekten Rassemerkmalen. Dazu noch eine lackschwarze , glänzende Decke. Das beschreibt in etwa die Spitze der Zwergwidder schwarz-Zuchten.

ZwW schwarz W175/4.2.48 Sieger 97,5 Pkt. Jürgen Hölter

 

72 Zwergwidder blau

Mehr Blaue als Schwarze, das hatten wir auch noch nicht. Mit 386,5 Pkt. lagen die ZG Overhage und Thomas Horstmann gleichauf. Nun hat man den Titel an Thomas Horstmann vergeben, was allerdings falsch war. Er stellte eine ZG III aus und Willi und Dirk Overhage hatten uns eine ZG I gezeigt. Eigentlich hätte der Titel zu Willi und Dirk gehen müssen. Die Schauleitung hat mir berichtet, dass der Rassemeisterpreis schon versendet wurde.Die Siegerhäsin lag mit 97,0 Pkt. bei den Overhages. Den Siegerrammler hatte Helene Rolfes mit 96,5 Pkt. Bei den Blauen gibt es Zuchten , bei denen die Pos. 3 noch deutlich verbessert werden kann. Auch in der Farbe könnten einige Vertreter intensiver sein.

ZwW blau I144/4.2.48 Sieger 96,5 Pkt. Helene Rolfes ZwW blau W314/2.2.7 Sieger 97,0 Pkt. Dirk u. Willi Overhage
 

40 Zwergwidder perlfehfarbig

2. Rassemeistertitel für Achim Jilg mit 384,0 Pkt.  Siegerrammler mit V-97,0 Pkt. ging an Sandra Ladwig. Das Problem mit der weißen Unterfarbe im Genickkeil vom letzten Jahr schien in diesem Jahr wie weggeblasen gewesen zu sein. Auf jeden Fall gab es in Pos. 6 keine nennenswerte Abzüge.

 

 

ZwW perlfehfarbig U100/5.2.18 Sieger 97,0 Pkt. Sven Ladwig

28 Zwergwidder chinchillafarbig

Rassemeister mit 384,0 und Klassensieger mit 96,5 Pkt. sicherte sich Hans Joachim Westendorf in diesem Farbenschlag. Habe ich im letzten Jahr den Aufschwung in der Pos. 3 gelobt, so gab es in diesem Jahr deutliche Probleme bei diesem Farbenschlag  in der Pos. 3 . Auch in der Pos. 6 wurden deutlich Punkte gelassen.

 

ZwW chinchillafarbig M14/5.2.23 Rassesieger 96,5 Pkt. Hans Joachim Westendorf

12 Zwergwidder rot

Im letzten Jahr hatte er eine hV -Häsin, in diesem Jahr sicherte er sich den Rassemeistertitel. Markus Kleinbers ZG erreichte 383,5 Pkt. und verwies die Konkurrenz auf die Plätze.

 

 

ZwW rot H449/3.1.31 Rassesieger 97,0 Pkt. Markus Kleinberg

4 Zwergwidder luxfarbig

Ralf Härtel zeigte uns diesen sehr seltenen Farbenschlag und konnte mit 377,5 Pkt. den Rassemeistertitel erringen. Mal sehen was draus wird.

 

 

ZwW luxfarbig S 98 Rassemeister 377,5 Pkt. Ralf Härtel

32 Zwergwidder gelb

Korbinian Schmid wurde mit 385,5 Pkt.  erneut Rassemeister und zeigte auch erneut die Siegerhäsin mit v-97,0 Pkt. Seine Tiere bestechen in Form und Farbe.

 

 

ZwW gelb B 162 Rassemeister 385,5 Pkt. Korninian Schmid

24 Zwergwidder havannafarbig

Thomas Happel konnte seinen Titel zum wiederholten Male verteidigen. Mit 385,0 Pkt. wurde er mit Abstand Rassemeister. Auch der Sieger saß in seiner ZG und erreichte 97,5 Pkt. Meines Wissens zum Ersten Mal ein 97,5-er. Nun ein Wort zu meinen Preisrichterkollegen. Ich empfinde es als Schlag ins Gesicht des Züchters, wenn bei einem solchen Farbenschlag ein Tier, was eine Anreise von fast 1000 Km hatte, wegen 20 Gramm in Pos. 1 einen Punkt abgezogen bekommt. Wenn dieses Tier dann am Ende mit 88,0 Pkt. mit nB bewertet wird, meine ich, dass so etwas nicht sein kann. Als Gipfel der Unverschämtheit sehe ich dann noch, dass der Preisrichterkollege in der Pos. 7 5,5 Pkt. vergeben  hat. Was bitte schön soll das? Dem Züchter sage ich … Sorry!

ZwW havannafarbig K4/4.2.18 Rassesieger 97,5 Pkt. Thomas Happel

71 Zwergwidder thüringerfarbig

Reiner Breker wurde mit 386,5 Pkt. Rassemeister. Er zeigte uns auch den Siegerrammler mit 97,0 Pkt.  Die Siegerhäsin mit 97,5 Pkt. zeigte uns H.und M. Höchenberger. Die Würdenträger diesen Jahres waren auch im letzten Jahr schon Punktgleich mit dem Rassemeister. Man merkt halt, dass dieser Farbenschlag einen festen Züchterstamm hat, der recht ausgeglichen ist. Auffallend die Gute Fellqualität beim Rassemeister.

 

ZwW thüringerfarbig W175/4.2.24 Sieger 97,0 Pkt. Rainer Breker

8 Zwergwidder hototfarbig

Die Nord-Süd Connection ist ja gerade mal beim Aufbau. Manfred Hörauf und Detlef Reinke zeigten uns je eine ZG. Die Tiere waren recht ausgeglichen. Wobei beim Gespräch mit den Züchtern wurde deutlich wie schwer es ist, überhaupt ausstellungsfähige Tiere zu erhalten. Rassemeister wurde Manfred Hörauf  mit 380,5 Pkt. Die ZG von Detlef erreichte 379,5 Pkt. .

ZwW hototfarbig Z 552 Rassemeister 379,5 Pkt. Manfred Hörauf

8 Zwergwidder japanerfarbig

Im Katalog wurde die ZG III von Thomas Munk mit 380,0 Pkt. zum Rassemeister. Die ZG III von Thomas Süß erreichte 382,5 Pkt. Der Rassemeistertitel wurde durch die Schauleitung nachgereicht. Eine V-97,0 Pkt. Häsin wurde zum Klassensieger. Probleme zeigten die Tiere in der Pos. 2 und 3.

ZwW japanerfarbig S9/1.2.3 Klassensieger 97,0 Pkt. Thomas Süß

Zwergwidder lohfarbig- schwarz

Rassemeister wurde mit 376,0 Pkt. Bernd Schmid. Auffallend waren die schwachen Ergebnisse jeweils bei den gleichen Preisrichtern. Mir gefällt besonders das Farbspiel bei diesem Farbenschlag.

ZwW lohfarbig schwarz D 694 Rassemeister 376,0 Pkt. Bernd Schmid

4 Zwergwidder lohfarbig- blau

Dauerabonnement bei diesem Farbenschlag ist Jürgen Hertweck. Seine ZG erreichte 379,0 Pkt. Hier auffallend, dass die Tiere 19,0 Pkt. in der Pos 2 erreichen konnten. Bei den Schwarzen schaffte dies kein einziges Tier.

ZwW lohfarbig blau C 540 Rassemeister 379,0 Pkt. Jürgen Hertweck

8 Zwergwidder fehfarbig

Mit 384,5 Pkt. sicherte sich Thomas Happel in diesem Farbenschlag zum 6. Mal in Folge den Rassemeistertitel. Die Tiere haben sich in dieser Zeit ständig weiterentwickelt.

 

ZwW fehfarbig K 4 Rassemeister 384,5 Pkt. Thomas Happel

12 Zwergwidder maderfarbig braun

Mit 385,0 Pkt. wurde Jörg Pagel wie schon im Vorjahr Rassemeister. In seiner Zuchtgruppe auch ein Klassensieger mit V-97,0 Pkt. Auffallend die konstante hohe Bewertung in der Pos. 3 . Auch farblich konnten 2 der 3 Sammlungen überzeugen.

 

 

ZwW marderfarbig braun U100/3.2.7 Klassensieger 97,0 Pkt. Jörg Pagel

 

20 Zwergwidder maderfarbig blau

Mit 385,5 Pkt. wurde Martin Stiegler zum Rassemeister. Im Katalog steht seine ZG mit „nur“ 382,0 Pkt. Seine ZG erreichte aber 385,5 Pkt. Für einen V-Rammler bekam er ein CE zugesprochen. Etwas Pech hatte der junge Debütant in dieser Rasse Lukas Hefner, der auf sein „J“ im Täto verzichtete um bei den aktiven auf der Clubschau ausstellen zu können. Ein Tier aus seiner Sammlung wurde wegen zweierlei Krallenfarbe ausgeschlossen.

ZwW marderfarbig blau Z 320 Rassemeister 385,5 Pkt. Martin Stiegler

20 Zwergwidder rhönfarbig

60, 42, 20 … das sind die Meldezahlen der rhönfarbigen der letzten Jahre. Ist der Farbenschlag schon wieder auf dem Weg ins Nirwana??

Heide Buxa die schon vor 2 Jahren den Rassemeistertitel erringen konnte, erreichte 384,5 Pkt. und war in diesem Jahr wieder vorne an der Spitze. Etwas Pech hatte Helene Rolfes, die mit 2 V-Tieren und einmal 96,0 Pkt. mit dem 4. Tier ein Nb erreichte und somit aus der Wertung flog. Immerhin sicherte sie sich den Klassensiegertitel. Einige Tiere wussten in der Pos. 6 in Farbe und Zeichnung zu gefallen. Auf die Struktur und trageweise des Behanges sollte meines Erachtens mehr Wert gelegt werden.

ZwW rhönfarbig I144/4.2.41 Klassensieger 97,0 Pkt. Helene Rolfes

49 Zwergwidder russenfarbig schwarz-weiß

Marianne Trapp erreichte 382,0 Pkt. und wurde Rassemeister. Überzeugen konnten die Tiere in der Pos. 2 und 6 In der Pos. 3 wurden durchweg Punkte gelassen.

ZwW russenfarbig schwarz-weiß U 100 Rassemeister 382,0 Pkt. Marianne Trapp

 

48 Zwergwidder siamfarbig gelb

Mit deutlichem Abstand konnte sich Beate Hölter bei den Siamgelben absetzen. Ihre ZG erreichte 386,0 Pkt. und wurde Rassemeister. Ebenso zeigte sie uns das Siegertier mit V-97,0 Pkt. Hans Erich Adam hatte den Klassensiegerrammler mit ebenfalls V- 97,0 Pkt.  Dieser Farbenschlag hat seinen festen Züchterstamm gefunden.

ZwW siam gelb M57/1.2.4 Klassensieger 97,0 Pkt. Hans-Erich Adam ZwW siam gelb W175/4224 Sieger 97,0 Pkt. Beate Hölter
   

8 Zwergwidder siamfarbig blau

Walter Neuland erreichte 380,0 Pkt. und konnte seinen Rassemeistertitel verteidigen. Anlass zur Kritik gab es in der Pos. 2 und 3 .

ZwW siamfabig blau K 86 Rassemeister 380,0 Pkt. Walter Neuland

10 Zwergwidder weißgrannenfarbig schwarz

Walter Reitenauer erreichte 380,5 Pkt. und wurde Rassemeister. Auch bei diesem Farbenschlag ging die Tierzahl deutlich zurück, bleibt zu Hoffen, dass es sich um einen erklärbaren Zustand handelt. Das Problem der kurzen Behänge bei diesem Farbenschlag scheinen die Züchter in den Griff bekommen zu haben. Die Bewertung lag bei fast allen Tieren bei 14,5 Pkt.

ZwW weißgrannenfarbig schwarz Rassemeister 380,5 Pkt. Walter Reitenauer

8 Zwergwidder weißgrannenfarbig havannafarbig

Bei diesem Farbenschlag fällt es mir schwer den Rassemeister so zu nennen, wie er vergeben wurde. Mit 386,0 Pkt. wurde Bernhard Gewers-Seggeling zum Rassemeister erklärt. Meines Erachtens ein grobes Fehlurteil. Alle vier Preisrichter und der Obmann waren bei der Vergabe beteiligt. Es wurde sogar ein V-Tier vergeben und zum Klassensieger ernannt. Alle 4 Tiere hätten nach meiner Meinung mit oB bewertet werden müssen. Sie waren alle nicht havannafarbig. Sondern eine „Mischung“ aus schwarz und Havanna. Schlimm  genug dass dann auch noch 2 Tiere verkäuflich waren.  Für mich ist der Zweitplatzierte Janina und Willi Fastenrat zumindest Rassemeister der Herzen.

ZwW weißgrannenfarbig havannafarbig W 165 Rassemeister 386,0 Pkt. Bernhard Gewers Seggeling

36 Zwergwidder schwarzgrannen

Rassemeister wurde mit 384,5 Pkt. Ilona und Hans Werner Pott .Das Siegertier mit V-97,0 Pkt. kam aus der Zucht von Stephan Kuttner. Teilweise ließen die Tiere schon deutliche Punkte in der Pos. 2 . Auch in der Pos. 3 gab es Anlass zur Kritik.

 

ZwW schwarzgrannenfarbig HB2/6.2.12 Sieger Stephan Kuttner

68 Zwergwidder wildfarben-weiß

Mit 386,5 Pkt. wurde Stefan Moser Rassemeister. Den Siegerrammler zeigte uns Sven Ladwig ein Altrammler der 97,5 Pkt. erreichte. Die Siegerhäsin kam aus der Zucht von Werner Brumeisel mit V-97,0 Pkt. Auffallen ist, dass obwohl die Sammlung im Mittel recht hoch liegen die Tiere in den Pos. 2 und 3 noch deutlich Punkte lassen. Die Paradepositionen sind die Pos. 4 und 5 .

 

ZwW wildfarben-weiß B689/5.2.58 Sieger 97,0 Pkt. Werner Brumeisel

4 Zwergwidder dunkel/-eisengrau-weiß

Achim Jilg zum 3. Rassemeister mit 383,5 Pkt. beachtlich gute Felle zeigten seine Tiere. Auch Farblich und in der Zeichnung konnten die Tiere punkten.

 

ZwW dunkel/-eisengrau-weiß F 371 Rassemeister 383,5 Pkt. Achim Jilg

m

4 Zwergwidder perlfehfarbig-weiß

Stefan Moser zeigte diesen schönen Farbenschlag und erreichte 379,5 Pkt. somit auch den Rassemeister. Formliche Mängel wurden durch sehr gute Felle und Farben ausgeglichen.

 

36 Zwergwidder schwarz-weiß

Rassemeister wurde mit 385,0 Pkt. Verena Rüth, die mit ihrem Mann auf der letzten Bundesschau schon Akzente gesetzt hat. Kein einziges V-Tier konnten die Preisrichter in diesem Farbenschlag finden. Das Siegertier gehörter der Sammlung von Sandra Pfeiler an, und erreichte 96,5 Pkt. Immer noch der Schwachpunkt ist die Position 3 .

 

ZwW schwarz_weiß B677/4.2.36 Sieger 96,5 Pkt. Sandra Pfeiler

8 Zwergwidder blau-weiß

Rassemeister wurde Helene Rolfes mit 384,0 Pkt. Ihr Rammler wurde zum Klassensieger mit 96,5 Pkt. gekürt. Der Rammler von Hubert Amberg wurde ebenfalls mit 96,5 Pkt. bewertet, hatte aber in der Pos. 2 19,5 Pkt. so dass er zum Klassensieger hätte ernannt werden müssen.

 

ZwW blau-weiß I144/1.2.10 Klassensieger 96,5 Pkt. Helene Rolfes

26 Zwergwidder chinchillafarbig-weiß

Werner Brumeisel erreichte mit seiner ZG 385,5 Pkt. , was zum Rassemeister reichte. Eine Häsin von Sven Ladwig wurde mit V-97,0 Pkt. Klassensieger.

 

ZwW chin-weiß U100/3.2.6 Klassensieger 97,0 Pkt. Sven Ladwig

16 Zwergwidder havannafarbig-weiß

Rassemeister wurde Stefan Simon mit 384,5 Pkt. Eine Häsin aus seiner ZG wurde zum Klassensieger gekürt. Schön waren die Farben und Zeichnungen. Manche Zuchtgruppen hatten noch Probleme in der Pos. 2 . Die Köpfe präsentierten sich schon recht ansprechend.

 

ZwW havannafarbig-weiß SR53/4.2.11 Klassensieger 96,0 Pkt. Srefan Simon

30 Zwergwidder thüringerfarbig-weiß

Rassemeister wurde mit 385,5 Pkt. die ZG Willi und Dirk Overhage. In ihrer ZG auch der Sieger mit V-97,0 Pkt. Besonders beim Rassemeister konnte eine intensive Deckfarbe und Zeichnung beobachtet werden.

 

ZwW thüringerfarbig-weiß W314/4.2.58 Sieger 97,0 Pkt. Willi u. Dirk Overhage

34 Zwergwidder rot-weiß

Rassemeister wurde Oliver Scherer mit 382,5 Pkt. Alle 4 Tiere waren mit einer 0 Tätowiert. Umso erstaunlicher dass er seine Tiere im vorgegebenen Gewichtsrahmen halten konnte.

 

ZwW rot-weiß H 335 Rassemeister 382,5 Pkt. Oliver Scherer

16 Zwergwidder gelb-weiß

Erich Gericke verwies die Vorjahressiegerin Birgitta Reichertz auf Platz 2. Seine ZG erreichte 384,0 Pkt. Ein Rammler aus seiner Zucht kam mit 96,5 Pkt. zum Klassensieger. Erfreulicherweise waren bei diesem Farbenschlag 50% der gemeldeten Tiere zum Verkauf gemeldet. 

ZwW gelb-weiß F97/3.2.5 Klassensieger 96,5 Pkt. Erich Gericke

115 Zwergwidder weiß RA

Im letzten Jahr habe ich über die Spitzenzüchter „geschimpft“ weil sie keine Tiere zum Verkauf gemeldet hatten. In diesem Jahr war dies schon besser, kann allerdings noch ausgebaut werden. Der Andrang und die Nachfrage nach Spitzentieren von Spitzenzüchtern ist schon enorm. Es ist auch klar, dass nicht jede Nachfrage befriedigt werden kann. Kommen wir zu den Tieren. Detlef Reinke erreichte mit seiner ZG 387,0 Pkt. Werner Seel hatte 387,0 und 388,0Pkt. Aber der Vorjahressieger lehrte alle das fürchten . Dennis Brand stellte3 ZG aus, von denen Jede Rassemeister hätte werden können. 388,5 Pkt. 389,5 Pkt. und 390,0 Pkt. das Endergebnis. Seine Tiere konnte man schon am Vorbeigehen an den Käfigreihen erkennen. Sagenhafte Körperformen, fertige, dicht , glänzende nicht zu lange Felle gepaart mit perfekten Rassenmerkmalen lassen bei den Preisrichtern keine Wünsche offen. Siegerrammler und Siegerhäsin mit je 98,0 Pkt. kamen aus der Zucht des Rassemeisters, ebenso ein Klassensieger mit 98,0 Pkt. Den Zweiten Klassensieger zeigte Werner Seel ebenfalls mit 98,0 Pkt. Was mir persönlich etwas missfällt: Wenn Jemand eine solche Leistung zeigt, dann sollte man die Größe besitzen und seine „Niederlage“ eingestehen. Ich finde es schlechten Stil, wenn dann im Nachgang von unerlaubten Handlungen und Manipulationen gesprochen wird. Für mich das Zeugnis eines schlechten Verlierers. Neid ist eben schwer zu verdienen.

ZwW weiß RA F123/3.2.50 Sieger 98,0 Pkt. Dennis Brandt ZwW weiß RA F123/3.2.27 Sieger 98,0 Pkt. Dennis Brandt
 

102 Zwergwidder weiß BlA

Mit 388,0 Pkt. wurde Wolfgang Bauer Rassemeister. Die Siegerhäsin mit 97,5 Pkt. kam aus seiner Zucht. Rolf Frerichs erreichte 386,5 Pkt. und Helmut Thiery und Alfred Pfeiler erreichten mit ihren ZG 386,0 Pkt. Alfred Pfeiler zeigte uns den Siegerrammler mit 97,5 Pkt. Karin und Heinrich Gockscha hatten mit 97,0 Pkt. und einer 14,5 Pkt in Pos 3 einen Klassensieger. Insgesamt fand ich die Stimmung bei den Züchtern der Blauaugen  harmonischer. Die Tiere waren bis auf wenige Ausnahmen in sehr guter Verfassung. Rassemerkmale und auch Körperformen sind nahezu perfekt. Der Reifegrad des Felles entscheidet letztlich über Sieg oder Niederlage.

 

ZwW weiß BlA B1262/3.2.14 Sieger 97,5 Pkt. Wolfgang Bauer

 

Schlussbetrachtung:

Ich will und darf dem ausrichtenden Widderclub U 100 meinen Dank und Respekt aussprechen. Für mich war die 27. Widderclubvergleichsschau ein Event, dass sehr sorgfältig geplant und nahezu perfekt durchgeführt wurde. Ihr Nordlichter habt für die große Familie der Widderzüchter ein Fest bereitet. Ebenso möchte ich mich bei allen Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft bedanken, ich glaube wenn wir eine Ausstellung auf dem Mond planen würden, wären dort auch 2000 Widder zu sehen. Ich möchte erstmals diesen Bericht nutzen um unserem Sprecher der AG Herrn Holger Kaiser zu danken, er versteht es in ganz besonderem Maße der Arbeitsgemeinschaft der Widderzüchter Deutschland einen ganz besonderen Flair zu verleihen.

So Leute, Nun aber Kopf hoch Augen nach vorn. Die 28. Widderclubvergleichsschau steht bevor. Frühjahrstagung ist am 20. und 21. April 2013 in Neubukow. Die Clubfreunde aus Mecklenburg Vorpommern freuen sich . Neuigkeiten hierzu findet ihr auf unserer Homepage unter www.widder-ag.de

Ich wünsche uns Allen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen ruhigen Jahreswechsel. Wenn dann die Gesundheit noch mitspielt sehen wir uns alle im nächsten Jahr in Neubukow wieder.

"Gut Zucht"

Stefan Simon

RfÖ

Wir bedanken uns bei Kai Sander für diese Bilder und Wolfgang Jensen für die Hilfe beim Fotografieren

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