Am  Samstag, den 9. Oktober erwartete uns der Zeltmeister pünktlich um 8 Uhr auf dem Parkplatz der Ankenhalle zum Zeltaufbau. In 5 Std. wurde von den ca. 30 Helfern ein 30 X  40 m großes Zelt aufgebaut das war schon fast Volksfestfeeling.
 
Im Anschluss daran begann man dann auch sofort mit dem Käfigaufbau. Am Sonntag den 10. Oktober traf man sich dann um 9 Uhr im Ausstellungszelt um die restlichen Käfige aufzubauen, einzustreuen, die Kartenhalter anzubringen und in jeden Käfig die Becher für Futter und Wasser zu legen bei den großen Widdern natürlich große Becher damit sich die Tiere wenn sie dann ankommen auch gleich heimisch fühlen konnten.
 
Am Mittwoch, den 13. Oktober war es dann soweit, die Widderkaninchen aus dem gesamten Bundesgebiet mit zum Teil einer Anreisezeit von 13 Std. nahmen die Käfige in Beschlag. Einer der 1. der seine Tiere einsetzte, wenn nicht sogar der 1. war unser Vorsitzender Hubert Jörger, es herrschte reger Betrieb bis spät in die Nacht hinein.
 
Am Donnerstag, den 14. Oktober ging es dann von früh morgens bis 12 Uhr weiter mit dem Einliefern der Tiere.
 
Pünktlich um 14 Uhr machten sich dann die 40 Preisrichter und die Zuträger an die nicht einfache Arbeit die Tiere zu bewerten. Auch die 5 Obmänner waren gefragt, ob im positiven oder negativen Sinne je nach Wertigkeit der Tiere.
 

Während der Bewertung herrschte bei den Züchtern große Erwartung. Sie standen in Gruppen auf dem Parkplatz vor dem Ausstellungszelt oder saßen gespannt wartend in der Verpflegungshalle.
 
Auch liefen ab jetzt im Ausstellungsbüro die Computer für die Auswertung und Katalogerstellung heiß. Um 1.30 Uhr am Freitagmorgen ging der Katalog in Druck.
 
Nachdem dann am Freitagmorgen die Siegerliste vorlag wurde von jedem Klassensieger und Sieger ein Foto gemacht und damit eine Urkunde erstellt, so dass jeder Züchter der einen Sieger oder Klassensieger errungen hatte eine Urkunde mit seinem eigenen Tier, mit Vereins und Zuchtbuchnummer erhielt, unseres Wissens ist es das erste Mal dass es dies bei einer AG Schau der Widderzüchter gab.
 
Die auswärtigen Züchter starteten  Freitagmorgens zu einem Ausflug nach Stuttgart, dort wurden sie von Stadtführern erwartet.
 
Am Abend fand dann ein Schwäbischer Abend mit Mostprobe statt, wobei auf humorvolle Art  die Herstellung und Verkostung des Mostes dargebracht wurde.
 
Am Samstag, den 16. Oktober wurde das Ausstellungszelt ab 7 Uhr von Besuchern und Käufern in Beschlag genommen. Um 11 Uhr wurde die Schau dann vom Bürgermeister der Gemeinde Kuchen Bernd Rößner, dem Vorsitzenden Hubert Jörger und dem Ausstellungsleiter Wolfgang Tejcka vom Widderclubs Württemberg Hohenzollern feierlich eröffnet, Grußworte gab es auch vom AG Vorsitzenden Holger Kaiser, von der Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Clubs im ZDRK Brigitte Lührs und die 2. Vorsitzenden der Vereinigten Spezialclubs Württemberg Hohenzollern Ute Hartmann.
 
Um 19.30 Uhr traf man sich dann in der Ankenhalle zum Züchterabend nach dem gemeinsamen Essen, der Begrüßungsrede vom Vorsitzenden des Widderclubs Württemberg Hohenzollern Hubert Jörger und den Festreden zum 100 Jährigen Bestehen des Widderclubs und der 25. AG Schau, vom Landesvorsitzenden Ulrich Hartmann, dem ZDRK Schatzmeister Manfred Rommel und dem AG Vorsitzenden Holger Kaiser ging man dann zum gemütlichen Teil des Abends über. Um 21.30 Uhr startete die 1. Polonaise, von da an brodelte der Saal und es herrschte eine Bomben Stimmung, so dass sich die Siegerehrung der Gesamtclubmeister die Hubert Jörger um 23 Uhr bekanntgeben wollte um eine halbe Std. auf 23.30 Uhr verschob.
 
1. wurde Schwaben mit 968,0 Pkt.
2. wurde Unterfranken mit 968,0 Pkt.
3. wurde Mittelfranken mit 967,5 Pkt.
 

Danach wurde noch bis in den frühen Morgen hinein getanzt geredet Kontakte gepflegt und geknüpft und ausgelassen gefeiert.

 
Am Sonntag, den 17. Oktober wurden die Tiere von den Besuchern ausgiebig begutachtet, auch der Landrat des Kreises Göppingen Herr Edgar Wolff besuchte die Schau und unterhielt sich mit Besuchern und Züchtern.  
 
Ab 11.30 Uhr gab es dann für viele Züchter kein Halten mehr es wurde begonnen die Kaninchen auszustallen, denn einige der Züchter hatten eine lange Heimreise vor sich und so hieß es dann von neu gewonnenen und alten  Freunden Abschied zu nehmen.
 
Um 14 Uhr wurde dann mit dem Abbau der Käfige begonnen, dank vieler fleißiger Hände war das Ausstellungszelt um ca. 18 Uhr Besenrein und zum Abbau bereit.
 
Der Abbau des Zeltes erfolgte dann am Montag, den 18. Oktober, pünktlich um 8 Uhr stand der Zeltmeister mit seinem großen LKW bereit. Nach ca. 6 Std. sah der Parkplatz der Ankenhalle wieder aus als ob nichts gewesen wäre. Auch die Käfige wurden mittels LKW wieder abtransportiert und in Riederich von einem Team abgeladen und aufgeräumt.
 

Der Widderclub Württemberg Hohenzollern bedankt sich nochmals recht herzlich bei allen die zum Gelingen dieser Jubiläumsschau beigetragen haben, ganz besonders bei der Gemeinde Kuchen für die Überlassung des Ausstellungsgeländes und der Anken und Schwimmbadhalle, dem Verein Z 44 Kuchen unter dem Vorsitz von Frank Erb, den Züchtern des Vereins Z 543 Westerheim, den Nachtwächtern, den Mitgliedern des Clubs sowie allen Freunden der Kleintier und Widderzucht welche die Verpflegung der Gäste, die Preisausgabe, die Fütterung der Tiere usw. übernommen haben. Auch ein herzliches Danke an Holger Kaiser für seine Unterstützung, an Kai Sander und Stefan Simon für die Tierberichterstattung,  an Familie Wessel für den Blumenschmuck und an unseren Zuchtfreund aus dem hohen Norden Wolfgang Jensen der alles Wichtige in der Homepage der AG veröffentlicht hat.
 
Und natürlich gilt ein ganz besonderes Dankeschön  Hubert und Sabine Jörger und Wolfgang und Sabine Tejcka für die Organisation der Schau.
 
Wir danken  Herbert und Sybille Zimmer für den Bericht, Kai Sander und Herbert Zimmer für die Bilder so wie Wolfgang Jensen für die Gestaltung.

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